Eigentlich wollte ich in Nairobi nur mal mein Auto nachschauen lassen! Dann traf im Lutz und es wurde zum Geduldsspiel 😉

Lutz stellte fest, daß an meinem Differenzial zu viel Spiel ist und bot gleich an, mir beim Reparieren zu helfen. Er könne das und es wĂ€re kein großes Problem! Hmmm, bevor ich den Wagen in die Werkstatt gebe, dachte ich mir, probiere ich das mal aus. Wobei ich Lutz vorwarnte, dass ich nur den Handlanger mit meinen zwei linken HĂ€nden spielen kann. Schnell war das hintere Differenzial zerlegt und es zeigte sich schnell, dass drei WĂ€lzlager schon starke Abnutzungserscheinungen hatte. Diese wurden dann per Motoradcourier in Auftrag gegeben und dann fing alles an ….! Hier sollte ich ein bischen mehr ausfĂŒhren! Es ist hier ĂŒblich, sich Sachen/Ersatzteile per Courier abholen zu lassen, da der Verkehr in Nairobi ziemlich stark ist und solch ein Vorhaben doch schon mal einen halben Tag in Anspruch nehmen kann. NatĂŒrlich schreibt man ganz genau auf, welche Artikelnummer man braucht und am besten gibt man dem Courier dann auch ein Muster mit. Leider mußte der Courier dann drei Tage am StĂŒck beschĂ€ftigt werden, weil einmal der falsche Artikel geliefert wurde, dann wieder die Artikel-Nummer nicht stimmt, zum Schluss scheinte alles noch zu scheitern, weil wir nicht das richige Öl bekamen um das Differenzial damit wieder aufzufĂŒllen. Letzte Konsequenz war dann, dass Lutz mit dem Courier auf dessen Motorad das Öl bei einer Werkstatt beschaffte, nachdem er vorflunkerte, dass Auto wĂŒrde im Norden von Kenia stehen und er brĂ€uchte das spezielle Öl unbedingt.  Aber dann Ende gut, alles gut, waren wir nach fĂŒnf Tagen am Freitag vormittag fertig. Lutz und Tina verschoben wegen der Reparatur ihre Abreise zur KĂŒste um drei Tage. So flohen wir am Freitag Vormittag noch aus Nairobi. Tina und Lutz endlich an die KĂŒste und ich bekam den Tip mit dem Sodasee Magadi!

Dort angekommen wurde mir erst mal heiss. Nach kĂŒhlen Tagen in Nairobi, was auf 1800 Metern ĂŒber dem Meeresspiegel liegt, waren die Temperaturen am Lake Magadi auf knapp ĂŒber 600 Meter wieder sehr heiß. Aber es war fĂŒr mich eine klasse Gegend genau nach meinen Geschmack. Die Einheimischen waren sehr friedlich und hilfsbereit, freuten sich ĂŒber Besuch und waren zum GlĂŒck nicht Aufdringlich wie in anderen Gegenden. Ich konnte nach langer Zeit auch endlich wieder frei/wild campen und konnte die Natur richtig genießen. Auf einen kurzen Erkundungsspaziergang sah ich dann auch an die 15 Giraffen, viele Zebras und auch Oryx-Antilopen. Mit so vielen Tieren hatte ich nicht gerechnet und deshalb leider auch keine Kamera dabei. Den Bildbeweis bin ich leider schuldig 😉

So hatte ich zwei schöne Tage an einem Salzsee, genoss heiße Quellen, konnte ein Straußenei kaufen, dass dann fĂŒr mehrere Mahlzeiten Omlett lieferte und konnte wieder mit den Motorschirm fliegen. Das hab ich mich dann aber erst am zweiten Tag relativ spĂ€t getraut, als wirklich alle Bedingungen mehr oder weniger perfekt zum Fliegen waren!

Nun zurĂŒck in Nairobi, muss noch das Auto fĂŒr den lĂ€ngeren Parkaufenthalt fertig gemacht werden und die Kisten fĂŒr den RĂŒckflug. Ganz nebenbei wurde ich daran erinnert, dass am Sonntag ja schon zweiter Advent war, aber wenn man es nicht weiß, bekommt man hier nicht so viel davon mit. Wobei manche GeschĂ€fte auch hier Weihnachtsdekoration haben, was natĂŒrlich irgendwie nicht zu meinem gewohnten Bild passt.

Um den Langenzenner Weihnachtsmarkt kommendes Wochenende gab es noch ein paar RĂŒckfragen! Ich werde versuchen, so gegen 14 Uhr dort zu sein und freue mich wirklich ĂŒber jeden Blogleser, der mit mir zusammen einen GlĂŒhwein trinken wird! NatĂŒrlich open end!!!

Viele GrĂŒĂŸe aus Nairobi,

Euer Jens Cullmann

8 thoughts on “Kenia, Dez. 2009

  1. Hesselbergflieger Phil

    Servus Jens.

    Super Bilder aus dem Motor! -hat sich doch gelohnt, den Schein noch „durchzudrĂŒcken“ *g*
    Lese sehr gerne und aufmerksam Deinen Blog!

    GrĂŒĂŸe, Hesselbergflieger Phil

  2. Thomas

    Servus Jens… auch wenn ich ein reger Blog Leser bin, werde ich es wohl nicht ganz schaffen, mit Dir einen Gluehwein zu trinken. Solltest Du aber mal ans andere Ende der Welt kommen, stelle ich gerne ein paar Bierflaschen kalt… Ich wuensche Dir aber trotzdem noch alles Gute fuer die Heimreise…
    Ciao, Thomas

  3. Charly

    Hallo Jens,
    wĂŒnsche Dir ein schönes Weihnachtsfest sowie einen Guten Start ins Neue Jahr und tolle FlĂŒge in Mexico, leider waren wir im Urlaub und konnten so leider nicht zum Langenzenner Weihnachtsmarkt kommen.

    Freu mich ĂŒber neue spannende Geschichten und packende Bilder in deiner Gallery

    sg

    Charly

  4. gisela

    Hallo lieber Jens und
    Hallo liebe Blogger,
    wĂŒnsche Euch allen frohe Weihnachten,ein schönes Fest und erholsame Feiertage.
    Wir freuen uns schon auf die Bilder aus Mexico.
    GrĂŒsse aus Langenzenn an den Rest der Welt
    Gisela

  5. Betsy Bradt

    hello Jens !
    My husband Dennis and I met you at Queen Elizabeth National Park when we went on the chimpanzee trek in the gorge.
    I was wondering if you had any photos from that day of the chimpanzees Hatari and Brutus that you might share with me.
    My batteries ran out that day and unfortunately I did not get any pictures of our adventure….. and I remember what wonderful photos you took.
    Thanks for any photos you might be able to send .
    Wishing you a Merry Christmas !
    Betsy Bradt in Tampa, Florida, USA

  6. Marco

    Hallo Pepe 🙂
    Bin grade mit Dir in Mexico und du wirst Dich sicher noch wundern, das ich Dir hier einen netten Gruss hinterlassen habe:-)
    Bin grade dabei Dir die Mexico-Bilder zu ĂŒberspielen, damit Du wieder was nettes zu schreiben und zeigen hast.

    Sehn uns morgen frĂŒh beim FrĂŒhstĂŒck mit saft und Tortas…

    Gruss

    Marco

Comments are closed.