Ein Ende ist nun absehbar, am 22. September fliegen wir wieder nach Kenia. Magdalena wird mich für den Rest ihrer Semesterferien für knapp vier Wochen begleiten. Aber hier soll ja  nicht über die Zukunft geschrieben werde, sondern über dass, was in den letzten Wochen bei mir passiert ist! Und das war natürlich wieder viel … 🙂

Da es in dem Blog ja in erster Linie um meine Reise mit dem Auto gehen soll, möchte ich die vielen Geschichten von hier auch nur ankratzen. In Afrika mit meinem Auto wird es dann wieder ausführlicher. Eines der Highlights der letzten Wochen war unter anderem ein längerer Aufenthalt in Greifenburg, wo ich für die dortige Flugschule wiederholt mit dem Tandem-Gleitschirm Touristen von der Emberger Alm geflogen habe. Das war für mich eine spannende Sache. Touristen aus ganz Europa, jeder hatte seine eigene Geschichte, jeder ging anders mit seinen Gefühlen vor dem Start um und für mich war jeder Flug eine andere Herausforderung, den Passagieren ein gutes Gefühl für den Flug zu geben.

Ein paar Tage später fuhren wir in die Schweiz, wo ich sehr spontan ein paar Wochen vorher einen Motorsegelflug gebucht hatte. Nach über 5 Stunden Fahrt waren wir an einem Flughafen in der Nähe von Biel.
Das besondere an dem Motorsegelflieger ist unter anderem, dass der Passagier neben den Piloten sitzt und nicht wie sonst üblich hintereinander. Außerdem kann bei dieser Maschine der Propeller komplett in der Schnauze versenkt werden und das Fahrwerk eingezogen werden. Man kann also selbstständig starten und braucht keine fremde Hilfe. In der Luft wird Propeller und Fahrwerk eingezogen und ruckzuck man hat einen Hochleistungssegler mit Gleitzahl 50! Es war ein tolles Erlebnis, unter uns einige Gleitschirmflieger und mit (für Gleitschirmflieger) wahnsinniger Geschwindigkeit, ging es von Wolke zu Wolke. Mit viel Technik und Erfahrung fanden wir gute Thermik. Nach kurzer Einweisung durfte ich in der Luft auch das Lenken übernehmen … komplett anders als gewohnt … aber, wenn ich mir hier mal den Ausspruch erlauben darf, „sau geil“!
Nach der Landung und über zwei Stunden Flugzeit hat Magda mich noch nie so grinsen sehen…!

Aber alles hat ein Ende und danach fuhren wir noch am gleichen Tag weiter nach St.Gallen. Dort besuchten wir Staubi! Eifrige Blog-Leser werden sich vielleicht noch erinnern, Patrik haben wir in Äthiopien kennengelernt. Vor ein paar Wochen war er bei uns in Franken und nun starteten wir zum Gegenangriff …. ähhh … Besuch!

Wir hatten Glück, an dem Wochenende war St. Gallener Stadtfest und uns wurde einiges geboten! Und wie das so ist, die Tage und Nächte waren lang, der Schlaf kam zu kurz und irgendwie war es doch toll und erholsam! Danke Patrik für die Tolle Zeit!

Und nun, ihr merkt es selber, die Tage werden kürzer, die Abende kühler, der Sommer nimmt wohl oder übel Abschied! Morgen in drei Wochen ist der Flug nach Kenia und irgendwie ist es wie immer … die Zeit rast, vieles muß noch erledigt, besorgt und organisiert werden. Ersatzteile für das Auto, die Fotoausrüstung wieder zusammensuchen, Arzttermine, Freunde treffen, sich von Freunden und Familie wieder verabschieden … und und und und doch macht es Spaß und wie immer habe ich ein lachendes und ein weinendes Auge. Irgendwie freue ich mich, dass es weiter geht! Auf der anderen Seite geht hier auch ein toller Sommer für mich zu ende, mit wunderbaren Erlebnissen, neuen Bekanntschaften und vielen Eindrücken!

Viele Grüße,
Euer Jens Cullmann

4 thoughts on “Deutschland, Aug. 2009

  1. Mehdi

    Hi my good friend JENS.
    how are u and your family?
    my family sayes hello to u.
    how is the wether there?
    here is beig cool.
    I saw your new images.
    they was very beautifull.
    If you had time we will be glad to see u near us again.
    be care my good freind
    bye

  2. Herbert FRITZ

    Hallo Jens,
    gratuliere, ich wusste gar nicht, dass du auch den Tandem-Schein hast. War der selbst-startende Segler die Stemme S10?
    Für dieses Flugzeug habe ich den langen Antriebsstrang schwingungsmäßig optimiert und war der fertigungstechnische Gutachter, als einmal eine Propellergabel (poln. Fabrikat) beim Abnahmeflug brach. Aber so ein Segler gleitet dann halt die restlichen 12 km weiter und landet ganz locker.
    Bin auf deine weiteren Abenteuer gespannt!
    Mit Fliegergrüßen aus Berlin
    Herbert

  3. bandar

    Hallo Jens,
    have a safe jerny,please be in toutch and take care of
    yourself,pls.call me when you reatch South Africa.
    Bandar

  4. Claus Dratz

    Hallo Jens,

    wünsche Euch beiden einen super Trip! Sorry noch einmal, dass es nicht geklappt hat. Habe mich aber trotzdem über die Einladung gefreut.
    Leider Reise ich nicht wie Du quer durch Afrika, sondern nur 🙁 durch China und das leider auch nicht zum Spaß.
    Wie gesagt machts gut wir bleiben über Deinen Block weiterhin in Kontakt.

    Viele Grüße aus Shanghai

    Claus

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